Adventskalender-Quiz 2017

24. Dezember


Das Felsenmeer in Hemer: Die wilde Ansammlung von Felsblöcken lässt sich zum einen durch Verkarstung und zu anderen durch eine Sage erklären. Um welche Sage handelt es sich?

  1. Ein Pater und eine Nonne lebten hier in wilder Ehe miteinander, woraufhin Gott wild mit Steinen um sich warf, um dem unkeuschen Tun ein Ende zu bereiten. Der Pater und die Nonne konnten fliehen und lebten seitdem sehr zurückgezogen in der nahe gelegenen Heinrichshöhle.
  2. Eine Horde Riesen wollte die Felsenburg der durch Bergbau reich gewordenen Zwerge plündern, woraufhin der Zwergenkönig, der sich mit den übrigen Zwergen versteckt hatte, mittels eines Zauberspruchs eine unterirdische Felsenhalle über den Riesen einstürzen ließ.
  3. Hier bewachte ein gefährlicher Drache einen Schatz aus Edelmetallen. Tapfere Ritter, die versuchten, an den Schatz zu gelangen, mussten das stets mit dem Leben bezahlen. Die Frauen der Ritter stellten Grabsteine für ihre Männer auf, die der Drache jedoch mit seinem wilden Gebaren durcheinander warf.
Foto: M. Piecha
Foto: M. Piecha

23. Dezember


Auf diesem Bild kann man eine Störung erkennen, die durch die Bewegung von Gesteinsschichten (tektonisch) entstanden ist. Die meisten Erdbeben haben auch tektonische Ursachen. Wie sieht es mit der aktuellen Erdbebengefahr im GeoPark Ruhrgebiet aus?

  1. Der GeoPark Ruhrgebiet ist eines der tektonisch aktivsten Gebiete in Deutschland und somit stärker durch Erdbeben gefährdet als der Rest des Landes.
  2. Der GeoPark Ruhrgebiet ist, abgesehen von Erschütterungen, die durch den ehemaligen Bergbau bedingt sind, wenig durch Erdbeben gefährdet.  
  3. Das letzte Erdbeben im GeoPark Ruhrgebiet hat vor etwa 20 Millionen Jahren stattgefunden.
Foto: GeoPark Ruhrgebiet
Foto: GeoPark Ruhrgebiet

22. Dezember


Malachit, ein grünes Mineral aus dem Steinbruch Donnerkuhle in Hagen-Hohenlimburg. Wie entsteht es?

  1. durch die Verwitterung von Kupfererzen
  2. durch die Verwitterung von Eisenerzen
  3. durch die Verwitterung von Pyrit
Foto: F. Höhle
Foto: F. Höhle

21. Dezember


Die Bislicher Insel bei Xanten ist:

  1. eine große Insel im Rhein, die erst vor 3000 Jahren entstanden ist
  2. eine Insel, die durch den Rhein und einen seiner Altarme begrenzt ist
  3. eine Halbinsel, die durch einen ringförmigen Baggersee begrenzt ist
Foto: A. Abels
Foto: A. Abels

20. Dezember


Der Teufelsstein am Stimberg, ein kreidezeitlicher Quarzit. Wie sind die bizarren Löcher in dem Stein entstanden?

  1. der Stein wurde im Mittelalter aus rituellen Gründen angebohrt um die teuflischen Kräfte die von ihm ausgingen zu schwächen.
  2. in dem Stein befanden sich fossile Trilobiten und Brachiopoden, die nicht so hart wie das umgebende Gestein waren und daher inzwischen verwittert sind. 
  3. die Ausfällung von gelöster Kieselsäure (SiO2) im Porenraum hat nicht überall gleichmäßig stattgefunden, weshalb der Stein an einigen Stellen weniger hart und verwitterungsanfälliger ist. 
Foto: A. Abels
Foto: A. Abels

19. Dezember


In einem Zeitungsartikel von 1870 haben wir einen Hinweis auf ein 50 cm langes Fischfossil gefunden, das beim Bau der Ruhrtalbahn im Steinbruch Mitzwinkel gefunden worden sei. Er könnte sich dabei um den abgebildeten „Rhizodopsis“, handeln, der zu den  Knochenfischen gehört. Mit welchem Tier wäre der Fisch somit am nächsten verwandt?

  1. Karpfen
  2. Haifisch
  3. Wal
Abbildung: K. Schüppel
Abbildung: K. Schüppel

18. Dezember


Das in diesem Jahr neu aufgebaggerte Flöz Wasserbank im Steinbruch Mitzwinkel, in Essen. In der Umgebung lassen sich flache Kuhlen entdecken, in denen früher an der Oberfläche nach Kohle aus diesem Flöz gegraben wurde. Wie nennt man sie?

  1. Stollen
  2. Pingen
  3. Trichter
Foto: GeoPark Ruhrgebiet
Foto: GeoPark Ruhrgebiet

17. Dezember


Der Radbodsee in Hamm: Er entstand durch:

  1. Abgrabungen von Terrassenkiesen
  2. Aufstauung der Lippe zur Elektrizitätsgewinnung
  3. Bergsenkungen unter einem Altarm der Lippe
Foto: A. Abels
Foto: A. Abels

16. Dezember


Worum handelt es sich bei diesem Bild aus der Ausstellung „Erdgeschichten“ im Essener Ruhr Museum?

  1. um fossile Stromatoporen an den Wänden der Kluterthöhle in Ennepetal
  2. um die Luftaufnahme einer Kiesabgrabung am Niederrhein
  3. um das Profil eines eiszeitlichen Tropfenbodens bei Haltern
Foto: GeoPark Ruhrgebiet
Foto: GeoPark Ruhrgebiet

15. Dezember

 

Im Stadtgebiet von Ahlen stehen mehrere dieser Kunstfiguren von „Ahlmut“, dem Ahlener Mammut. Sie beziehen sich auf den Fund eines nahezu vollständigen Mammutskeletts in Ahlen im Jahr 1910. In welcher Zeit lebten Mammuts auf der Erde?

  1. vor 170.000 – 1000 Jahren
  2. vor 1,3 Mio. bis 50.000 Jahren
  3. vor 5,7 Mio. bis 4000 Jahren
Foto: A. Abels
Foto: A. Abels

14. Dezember


Die Muschelgattung „Inoceramus“ – hier ein Fossil aus dem Stadtmuseum Lünen - hat vom Perm bis in die Kreidezeit gelebt und wird auch an Geotopen im GeoPark gefunden. Welche gehören dazu?

  1. die Steinbrüche Brauereiknapp und Bimbergtal im Kreis Unna
  2. die Steinbruche Rauen und Dünkelberg in Witten
  3. die Steinbrüche Donnerkuhle und Ambrock in Hagen
Foto: A. Abels
Foto: A. Abels

13. Dezember


Kunst auf der Halde Haniel in Bottrop. Wie viele Halden gibt es im GeoPark Ruhrgebiet?

  1. etwa 50
  2. mehr als 100
  3. mehr als 300
Foto: GeoPark Ruhrgebiet
Foto: GeoPark Ruhrgebiet

12. Dezember


Ein unscheinbarer Findling bei Fröndenberg. Was ist das Besondere an ihm?

  1. Er stammt ursprünglich aus dem Odenwald, ein sehr seltenes Herkunftsgebiet von Findlingen.
  2. Es ist der südlichste Findling im GeoPark Ruhrgebiet.
  3. Er enthielt ursprünglich einen Diamanten und war damit der wertvollste Findling im GeoPark Ruhrgebiet.
Foto: GeoPark Ruhrgebiet
Foto: GeoPark Ruhrgebiet

11. Dezember


Der Stollen Friedlicher Nachbar auf dem Bergbauhistorischen Lehrpfad Bochum-Dahlhausen. Welche Stationen befinden sich abgesehen davon noch auf diesem Bergbauwanderweg?

  1. Aufschluss von Flöz Wasserfall – Zeche Hasenwinkel - Geologische Störung Primus-Sprung
  2. Geologischer Garten – Steinbruch Stiepel – Zeche Vereinigte Carolinenglück
  3. Deutsches Bergbau-Museum Bochum – Steinbruch Klosterbusch - Lottentalbahn
Foto: E. Wührl
Foto: E. Wührl

10. Dezember


Der „Bochumer Ursaurier“ erhielt im Rahmen eines Namenswettbewerbes den Namen „Fährtinand“. Das Foto zeigt den Namensgeber M. Piecha mit einer Replik der Fährte und einem Modell des Tieres. Welcher Name, der Bezug auf seinen Fundort nimmt, wurde ebenfalls prämiert?

  1. Boham
  2. Bolin
  3. Bosti
Foto: V. Bartolović
Foto: V. Bartolović

9. Dezember


Die Brotmanns Höhle in Dorsten. Sie ist bekannt, weil sie seit 1865 von dem Deserteur Werner Kempken für 10 Jahre als Versteck genutzt wurde. Was genau, ist eigentlich eine Höhle?

  1. Ein natürlich entstandener unterirdischer Hohlraum, der Platz für einen Menschen bietet und mehr als 5 m lang ist.
  2. Eine Hohlform im Festgestein, die vor mehr als 10.000 Jahren entstanden ist und ein Mindestvolumen von 20 m3 hat.
  3. Ein Hohlraum im Gestein wird zu einer Höhle, sobald er vom Menschen entdeckt oder genutzt wird.
Foto: A. Abels
Foto: A. Abels

8. Dezember


Ein Eisenschwartenstein aus der Kreidezeit am Annaberg bei Haltern. Wie ist die interessante Struktur entstanden?

  1. durch wechselseitige Ablagerung von Sanden mit unterschiedlichem Eisengehalt
  2. durch Lösung und Anreicherung von Eisenoxid in unterschiedlichen Gesteinsbereichen
  3. durch Oxidation des Eisens in bestimmten Bereichen des Gesteins
Foto: A. Abels
Foto: A. Abels

7. Dezember


Zur Abwechslung auch in diesem Jahr ein Bild aus einem anderem GeoPark. Die Fogo-Caldera im Azores UNESCO Global GeoPark auf den portugiesischen Azoren. In welchen Ländern gibt es UNESCO Global GeoParks?

  1. USA – Kenia – Schweiz
  2. Kanada - Polen  - Marokko
  3. Russland - Nepal – Israel
Foto: GeoPark Ruhrgebiet
Foto: GeoPark Ruhrgebiet

6. Dezember


Diese Frau hat vor einem Jahr das Titelblatt der GeoPark News geziert. Wer ist sie?

  1. die Französin Magali Montand, Erfinderin der GeoPark-Idee
  2. die mittelalterliche Steinheilkundlerin Agatha von Assindia (Assindia = Essen)
  3. ein Mädchen aus der Steinzeit
Foto: J. Vogel, LVR Landesmuseum Bonn
Foto: J. Vogel, LVR Landesmuseum Bonn

5. Dezember


Ein Infostand des GeoParks zum Thema Mineralwasser. Welches Mineralwasser stammt aus dem GeoPark Ruhrgebiet?

  1. Lippesand Quelle
  2. Rheinfels Quelle
  3. Ruhrstein Quelle
Foto: GeoPark Ruhrgebiet
Foto: GeoPark Ruhrgebiet

4. Dezember


Zum Barbaratag gibt es ein Foto aus einem Bergwerk: dem Besucherbergwerk Graf Wittekind in Dortmund-Syburg. In welcher Zeit begann hier der Bergbau und welches Flöz wurde abgebaut?

  1. im 18. Jahrhundert (Flöz Wasserbänksgen)
  2. im 17. Jahrhundert (Flöz Feierabend)
  3. im 16. Jahrhundert (Flöz Sengsbank)
Foto: GeoPark Ruhrgebiet
Foto: GeoPark Ruhrgebiet

3. Dezember


Ein Bild aus der Westruper Heide bei Haltern. Auf welchem Untergrund ist diese Landschaft entstanden?

  1. in einem nacheiszeitlichen Dünengebiet
  2. auf einer Endmoräne der Saale-Eiszeit
  3. in einem Bergsenkungsgebiet
Foto: A. Abels
Foto: A. Abels

2. Dezember


Der Rohstoff Strontianit wurde früher in kreidezeitlichen Schichten bei Ahlen gewonnen. Wozu kann man ihn NICHT gebrauchen?

  1. zur Herstellung von Rübenzucker
  2. zur Produktion der Droge Crystal Meth
  3. zur Färbung von Feuerwerkskörpern
Foto: GeoPark Ruhrgebiet
Foto: GeoPark Ruhrgebiet

1. Dezember


Mit digitaler Bildverarbeitung wurde aus einem unserer Geotope dieser Totenschädel. Um welches Geotop handelt es sich?

  1. um den Steinbruch Donnerkuhle in Hagen-Hohenlimburg
  2. um das Felsenmeer bei Hemer
  3. um die Felsen Pater und Nonne bei Iserlohn
Foto: M. Piecha
Foto: M. Piecha

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