Was ist ein Geopark?

Ein Geopark ist ein Gebiet mit einem besonderen geologischen Erbe. Er wird mit dem Ziel ausgewiesen, dieses zu erhalten und es den Menschen zu vermitteln.

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Geologie des Ruhrgebietes - ein Überblick

Ralf Hewig, Manfred R. Brix & Volker Wrede

Tertiär (von 65 - 2,6 Mio. Jahren)

Während der Tertiär-Zeit ist der größte Teil des heutigen Ruhrgebietes Festland. Bei zunächst feucht-warmem Klima kommt es zu tiefgründiger Verwitterung an der Erdoberfläche. In den Kalkgebieten des devonischen Massenkalks setzt sich die intensive Verkarstung mit Höhlenbildung fort. Das heutige Rheinische Schiefergebirge hebt sich allmählich heraus, während im Westen des Ruhrgebietes die Niederrheinische Bucht ein tektonisches Senkungsfeld bildet. Hier dringt von Norden das Meer vor, von Süden bringen große Flusssysteme Sediment heran. Im Küstenbereich dieser Meeresbucht bilden sich (außerhalb des Geopark-Gebietes) im Raum Köln-Aachen erneut Moorwälder, auf die die dortigen Braunkohlenlagerstätten zurückgehen. Im nördlichen Niederrhein-Gebiet und damit im Westteil des Geoparks werden marine Sande, Tone und Schluffe abgelagert. Ihre Verbreitung reicht im Osten bis zur Linie Duisburg – Schermbeck.

zum Quartär

Dachziegel aus Ratinger Ton (Ablagerung des Tertiär)
Dachziegel aus Ratinger Ton (Ablagerung des Tertiär)

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zur Übersicht über die Verbreitung der Gesteinsschichten an der Erdoberfläche.
Geologie Ruhrgebiet
zur zeitlichen Einordnung der Gesteinsschichten und Geotope im GeoPark.
Erdgeschichte