Kohle, Kies und Schotter - Eine Ausstellung rund um die Bodenschätze im GeoPark Ruhrgebiet

Laufzeit: 06.01. - 27.01.2019

Ort: Umspannwerk Recklinghausen Museum Strom und Leben, Uferstraße 2-4, 45663 Recklinghausen, Öffnungszeiten: Mo-Sa 10-17 Uhr, So 10-18 Uhr

Steinkohle ist sicherlich der Rohstoff, der das Ruhrgebiet am meisten geprägt hat, doch bei weitem nicht der einzige. Auch nach dem Ende des Steinkohlenbergbaus werden hier noch zahlreiche Bodenschätze, wie z.B. Kies, Kalkstein und Salz gewonnen. Sie finden als Baustoffe, Industrierohstoffe, Energieträger und Lebensmittel Verwendung und sind in vielen Alltagsprodukten enthalten. Das bis zu 400 Millionen Jahre alte Angebot im „Rohstoffland Ruhrgebiet“ umfasst sowohl Bodenschätze, die einst von großer wirtschaftlicher Bedeutung waren, heute jedoch fast in Vergessenheit geraten sind, als auch neue Möglichkeiten der Rohstoffnutzung mit Zukunftsperspektive.

Die Ausstellung, die in Kooperation mit dem GeoPark Ruhrgebiet e.V. und dem Umspannwerk Recklinghausen Museum Strom und Leben entstanden ist, ist das Ergebnis eines Fotowettbewerbs. Über 50 faszinierende Fotos zeigen den Blick auf das Thema Rohstoffe aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Sie entführen in bizarre Landschaften und porträtieren die Schönheit von mineralischen Rohstoffen im Detail. Viele Fotos zeigen „Fenster der Erdgeschichte“, die durch den Abbau in Steinbrüchen und Sandgruben geschaffen wurden. Andere präsentieren Bergbaurelikte und weisen darauf hin, wie Menschen die Erinnerung an die Gewinnung von Bodenschätzen in historischer Zeit lebendig halten.

Zur Ausstellung ist ein Katalog mit allen Fotos und ausführlichem Textteil erschienen. Er kann gegen eine Schutzgebühr von 2,00 € im Umspannwerk erworben werden.

Bei der Ausstellungseröffnung am 6. Januar 2019 wurden drei Siegerbilder prämiert. Die Gewinner erhielten jeder eine RuhrKultur.Card, die von der Ruhr Tourismus GmbH (RTG) gespendet worden war.

Die drei Siegerfotos

Platz 1: Björn Salgert - Verbindungsstollen der Zeche Alte Haase in Sprockhövel
Platz 1: Björn Salgert - Verbindungsstollen der Zeche Alte Haase in Sprockhövel
Platz 2: Wolfgang Fröhling - Koks- und Kohlenlager in Bottrop
Platz 2: Wolfgang Fröhling - Koks- und Kohlenlager in Bottrop
Platz 3: Engelbert Wührl - Entwässerungsrohre der Stollenzeche "Treue" in Bochum-Sundern
Platz 3: Engelbert Wührl - Entwässerungsrohre der Stollenzeche "Treue" in Bochum-Sundern