Ein Name für den Bochumer Ursaurier

Deutschlands älteste Wirbeltierfährte

2012 entdeckten Wanderer die Fußspuren eines 316 Millionen Jahre alten Ursauriers in einem Steinbruch bei Bochum-Stiepel. Die Fährte des hausschweingroßen Tetrapoden hatte sich im ursprünglichen Gesteinsverband erhalten und konnte der Gattung „Ichniotherium praesidentis“ zugeordnet werden. Der Bochumer Ursaurier gilt als Bindeglied zwischen Amphibien und Reptilien. Im Ruhrgebiet waren bislang drei solcher weltweit sehr seltenen Fährten in etwas jüngeren Gesteinsschichten gefunden worden. Erst aus der Zeit des Perms (vor ca. 280 Millionen Jahren) sind Skelette vergleichbarer Tiere bekannt, die eine Rekonstruktion erlauben.

Der GeoPark Ruhrgebiet e.V., das Deutsche Bergbau-Museum Bochum und die Stadt Bochum suchen einen Namen für den Bochumer Ursaurier – und bitten um Ihre Mithilfe!

Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf und reichen Sie Ihren Namensvorschlag zusammen mit Ihren Kontaktdaten bei uns schueppel(at)gd.nrw.de ein. Die Aktion endet am 30. Juni 2017. Eine Jury wird die beste Idee auswählen und im Herbst bekannt geben. Die schönsten Vorschläge werden mit einem Überraschungspreis belohnt.

Hinweis: Ihre Kontaktdaten dienen ausschließlich Benachrichtigungszwecken und werden nicht an Dritte weitergegeben.

In der 4. langen Nacht der Stadtnatur können Namensvorschläge auch in der Grünen Schule am Steinbruch Kosterbusch abgegeben werden.