Der Bochumer Ursaurier heißt Fährtinand

Von links: Die Preisträger W: Thöing, M. Piecha und D. Hewig. Foto: V. Bartolović
Von links: Die Preisträger W: Thöing, M. Piecha und D. Hewig. Foto: V. Bartolović

Gemeinsam mit dem Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Bochum und dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum hatte der GeoPark in den letzten Monaten zu einem Namenswettbewerb aufgerufen. Gesucht wurde ein griffiger Rufname für den hausschweingroßen Ursaurier, der vor 316 Mio. Jahren seine Spuren auf einer Sandbank im heuting Steinbruch Stiepel in Bochum hinterließ. Aus mehr als 150 Vorschlägen wurde von einer Jury der drei Veranstalter der der Siegername gekürt und am 17.10.2017 am Fundort der Presse bekannt gegeben.

Der Name "Fährtinand", eine Kombination aus der Bochumer "Fährte" und dem altbekannten Namen Ferdinand, war von  Dr. Matthias Piecha aus Krefeld vorgeschlagen worden, der somit den ersten Preis erhielt. Prämiert wurden auch zwei weitere Namensvorschläge. "Tracy", abgeleitete von dem englischen Wort für Fährte, von Doris Hewig aus Krefeld und "Bosti", eine Kombination aus Bochum und Stiepel, dem Fundort der Fährte. Bosti war unabhängig voneinander von Werner Thöing und Friedhelm Nickolmann vorgeschlagen worden, die beide in Bochum wohnen. Die Preisträger erhielten Preise, die vom GeoPark Ruhrgebiet, der Stadt Bochum, dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum und dem Tierpark Bochum gestiftet worden waren. Auch für die anderen mehr als 150 kreativen und humorvollen Namensvorschläge bedanken wir uns.

Gefreut haben wir uns auch über den Besuch der Klasse 6a des Lessing-Gymnasiums in Bochum-Langendreer. Die Schüler hatten mit vielen Namensvorschlägen und phantasievollen Zeichungen an der Aktion teilgenommen. Vor Ort konnten sie eine Replik der Originalfährte und ein Modell unseres Fährtinands bewundern und sich anschließend einen "Fährtinand-Button" basteln.

Mehr über die Hintergründe des Fährtenfundes und den Fundort erfahren Sie hier ...

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