Adventskalender 2018

Wir hoffen, es hat Ihnen Spaß gemacht und wünschen ein schönes neues Jahr! Die Gewinner werden wir in Kürze ermitteln und benachrichtigen. Hier finden Sie nun die richtigen Antworten zu den Quizfragen.

24. Dezember


Diese Kirche in Haltern-Flaesheim ist aus Halterner Sandstein. Worum handelt es sich bei diesem Stein?

  1. um verfestigte Ablagerungen des Halterner Sees
  2. um verfestigten Meeressand aus der Kreidezeit
  3. um eine junge Variante des Ruhrsandsteins, der als Nebenprodukt des Steinkohlenbergbaus südlich von Haltern unter Tage gewonnen wird
Foto: A. Abels
Foto: A. Abels

Antwort: 2

23. Dezember


Was ist hier, in den oberkarbonischen Schichten im Steinbruch Hagen-Vorhalle, zu erkennen?

  1. Störungen, an denen die Gesteinsschichten gegeneinander versetzt sind
  2. ein Sattel und eine Mulde
  3. eine Winkeldiskordanz, an der horizontal lagernde Schichten über gefalteten, vertikal lagernden Schichten liegen.

 

 

Foto: GeoPark Ruhrgebiet
Foto: GeoPark Ruhrgebiet

Antwort: 1

22. Dezember


Zum Ende des Steinkohlenbergbaus noch einmal das Bergbauzeichen, zu sehen an einem ehemaligen Stollen in der Geologischen Wand Kampmannbrücke in Essen-Heisingen. Was ist nicht korrekt?

  1. Das Symbol für stillgelegte Bergwerke steht in der Regel auf dem Kopf.
  2. Die beiden Werkzeuge sind spiegelverkehrt angeordnet.
  3. Das Symbol zeigt nicht Schlägel und Eisen, sondern das während des Ruhraufstandes 1920 von Arbeitern genutzte Symbol: Fäustel und Hammer.
Foto: GeoPark Ruhrgebiet
Foto: GeoPark Ruhrgebiet

Antwort: 1

21. Dezember

 

Heute findet die zentrale Abschlussveranstaltung zum Steinkohlenbergbau in Deutschland auf der Zeche Prosper Haniel statt. Die Steinkohle für die Kraft- und Stahlwerke wird nun ausschließlich importiert. Wo wurde die Kohle auf diesem Rheinschiff möglicherweise abgebaut?

  1. in den Niederlanden
  2. auf Island
  3. in Kolumbien
Foto: P. Rohde
Foto: P. Rohde

Antwort: 3

20. Dezember

 

Auf dieser Leiter aus einem Steinkohlebergwerk, gezeigt in der Ausstellung „Das Zeitalter der Kohle“ im Ruhr Museum, haben Mineralien aus dem Grubenwasser durch Ausfällung eine Gesteinskruste gebildet. Wie nennt man dieses Phänomen?

  1. Verkarstung
  2. Versinterung
  3. Steinpest
Foto: GeoPark Ruhrgebiet
Foto: GeoPark Ruhrgebiet

Antwort: 2

19. Dezember


Im Oktober ist ein neues Themenheft zu den magmatischen Gesteinen des Ruhrgebiets erschienen. Das Bild zeigt einen Diabas aus Hagen. Er entstand aus Magma, das entlang von Gebirgsspalten aufgestiegen und aus einem Vulkan am Meeresboden ausgetreten ist. Was kann man darauf erkennen?

  1. Mineralien-gefüllte ehemalige Gasblasen
  2. Fossilien kleiner Quallen, die einst in die glühende Schmelze eingeschlossen wurden
  3. die kleine Kristallflechte, die bevorzugt auf basischen Gesteinen auftritt

 

 

Foto: GeoPark Ruhrgebiet
Foto: GeoPark Ruhrgebiet

Antwort: 1

18. Dezember


Dieses Loch in dem geologischen Profil Löwental in Essen-Werden ist dadurch entstanden, dass hier eine Konkretion aus dem Gestein herausgewittert ist. Was versteht man unter einer Konkretion?

  1. eine nicht abbauwürdige Steinkohlenknolle
  2. ein rundliches Mineral-Aggregat, welches aus wässrigen mineralischen Lösungen entstanden ist
  3. eine Metallmarke, die im Rahmen des Steinkohlenbergbaus zur Orientierung angebracht wurde
Foto: GeoPark Ruhrgebiet
Foto: GeoPark Ruhrgebiet

Antwort: 2

17. Dezember


Wurzelabdruck eines Schuppenbaums aus der Steinkohlenzeit: Welchen Anteil haben Schuppenbäume und ihre nahen Verwandten die Siegelbäume an der Steinkohlebildung?

  1. 50%
  2. 80%
  3. 99 %
Foto: E. Wührl
Foto: E. Wührl

Antwort: 2

16. Dezember


Im Steinbruch Rauen kann man dieses Muschelpflaster aus den Steinkohlesümpfen finden. Um welche Art von Muscheln handelt es sich?

  1. Flussmuscheln
  2. Brackwassermuscheln
  3. Tiefseemuscheln
Foto: GeoPark Ruhrgebiet
Foto: GeoPark Ruhrgebiet

Antwort: 2

15. Dezember


Bohrkerne aus den Riffkalken in Ennepetal: Worum handelt es sich bei den weißen Flecken?

  1. um Staphylokokken
  2. um Stigmarien
  3. um Stromatoporen
Foto: GeoPark Ruhrgebiet
Foto: GeoPark Ruhrgebiet

Antwort: 3

14. Dezember


Das Flöz Wasserfall im Geologischen Garten in Bochum ist eines von vielen Flözen, die im südlichen Ruhrgebiet betrachtet werden können. Wie viele Flöze treten im Ruhrgebiet an der Erdoberfläche aus?

  1. 47
  2. 186
  3. 277
Foto: GeoPark Ruhrgebiet
Foto: GeoPark Ruhrgebiet

Antwort: 1

13. Dezember


Sandstein im Steinbruch Deilbachtal: Was kann man mit dem besonders harten und widerstandsfähigen Ruhrsandstein machen, was mit anderen Sandsteinen nicht möglich ist?

  1. man kann ihn zerkleinert zum Sandstrahlen von Gebäuden einsetzen
  2. man kann ihn zur Verstärkung von Betonbauwerken einsetzen
  3. man kann ihn polieren
Foto: GeoPark Ruhrgebiet
Foto: GeoPark Ruhrgebiet

Antwort: 3

12. Dezember


Von wem stammt dieser Zahn?

  1. von einem Essener Artgenossen des Bochumer Ursauriers „Fährtinand“
  2. von einer tertiären Seekuh aus dem Heidesee in Bottrop-Kirchhellen
  3. von einem eiszeitlichen Höhlenbären aus der Dechenhöhle
Foto: GeoPark Ruhrgebiet
Foto: GeoPark Ruhrgebiet

Antwort: 3

11. Dezember


Ein Bild aus dem GeoPark Inselsberg Drei Gleichen in Thüringen, den wir in diesem Jahr im Rahmen einer Mitgliederexkursion besucht haben. Es zeigt das „Tambacher Liebespaar“, zwei Nachfahren unseres Bochumer Ursauriers „Fährtinand“ aus dem Perm, deren Skelette dort gefunden wurden. Einer der dort entdeckten Ursaurier trägt den Namen einer typischen Thüringer Spezialität. Welche ist das?

  1. der Kloßsaurier, der aufgrund seiner rundlichen Form an die Spezialität der thüringischen Klöße erinnert
  2. der Bratwurstsaurier, der von amerikanischen Wissenschaftlern benannt wurde, um der Thüringer Bratwurst zu huldigen, auf die sie sich bei ihren Deutschland-Besuchen immer sehr gefreut hatten.
  3. der Schwarzbier-Saurier, der nach seinem Fundort an einer Schwarzbierbrauerei in Gera benannt wurde
Foto: GeoPark Ruhrgebiet
Foto: GeoPark Ruhrgebiet

Antwort: 2

10. Dezember


Versteinerte Baumstämme im Steinbruch Deilbachtal. Wie sind sie entstanden?

  1. In hohlen Baumstämmen hat sich Fluss-Sand angesammelt, der im Laufe der Jahrmillionen verfestigt wurde. Die Rinde der Baumstämme ist nicht erhalten geblieben.
  2. Die organische Substanz wurde zu Kohle gepresst und ist hier in der Original-Form erhalten geblieben.
  3. Die Baumstämme haben ihre Abdrücke im Sand hinterlassen. Die Sandsteine verfügen über ein geologisches Gedächtnis, welches dabei mitgewirkt hat, die Baumstämme als Vollform zu rekonstruieren.
Foto: GeoPark Ruhrgebiet
Foto: GeoPark Ruhrgebiet

Antwort: 1

9. Dezember


Im Mai wurde auf der Zeche Nachtigall feierlich das Gestein des Jahres enthüllt, die Steinkohle. Worauf beruht der Glanz, der in den Kohlebrocken mehr oder weniger stark ausgeprägt ist?

  1. auf einem Stoff, der sich bei der Umwandlung von Wurzeln, Stängeln und Rinden der Steinkohle bildenden Pflanzen gebildet hat
  2. auf dünne Lagen an Erdöl, die besonders in den jüngeren Flözen des Ruhrgebiets zu finden sind
  3. darauf, dass die Steinkohle an bestimmten Stellen durch die Abbaugeräte eine Politur erhalten hat
Foto: GeoPark Ruhrgebiet
Foto: GeoPark Ruhrgebiet

Antwort: 1

8. Dezember


Der Malakoffturm auf der Zeche Hannover in Bochum stammt aus dem Jahr 1857. Er wurde wie viele Gebäude aus dem 19. und 20. Jahrhundert aus Ziegeln errichtet. Welches Material konnte NICHT für die Ziegelherstellung verwendet werden?

  1. Kalkstein aus dem Devon
  2. Tonstein aus dem Karbon
  3. Emschermergel aus der Kreidezeit
Foto: GeoPark Ruhrgebiet
Foto: GeoPark Ruhrgebiet

Antwort: 1

7. Dezember


In der Tongrube Nelskamp in Schermbeck ist eine rote und eine graue Gesteinsschicht erkennbar. Worum handelt es sich?

  1. um rötliche Lavabrocken eines tertiären Vulkanausbruchs über grauen Tonsteinen aus der Karbonzeit
  2. um eine aufgeschüttete Schicht aus gebrannten Dachziegelscherben über grauem Ton aus der Ur-Nordsee
  3. um einen roten tropischen Paläoboden aus dem Tertiär über eiszeitlichen Schmelzwasserablagerungen
Foto: A. Abels
Foto: A. Abels

Antwort: 2

6. Dezember


Die Geologische Wand in der Gruga in Essen stammt aus dem Jahr 1929 und zeigt einen Schnitt durch das Steinkohlengebirge. Welche Aussage trifft auf die Wand zu?

  1. Die Geologische Wand wurde jahrzehntelang als Ausbildungsstätte für den Bergbaunachwuchs genutzt.
  2. Bei den verlegten Steinen handelt es sich um Originalmaterial aus den entsprechenden Schichten des Steinkohlenbergbaus.
  3. Es ist die weltweit längste geologische Wand.
Foto:GeoPark Ruhrgebiet
Foto:GeoPark Ruhrgebiet

Antwort: 2 (und Antwort 1)

Dass die geologische Wand auch zu Ausbildungszwecken genutzt wurde, hat die Autorin dieser Frage kurz vor Weihnachten erfahren. In diesem Fall sind also ausnahmsweise einmal zwei Antworten korrekt.

5. Dezember


In der Ausstellung „Das Zeitalter der Kohle“ im Ruhr Museum zeigte diese Wand auf beeindruckende Weise, welche Farben in der Kohlechemie erzeugt werden können? Was kann nicht aus Kohle hergestellt werden?

  1. flüssiger Brennstoff und Gas
  2. Steinpapier
  3. Kunststoff
Foto: GeoPark Ruhrgebiet
Foto: GeoPark Ruhrgebiet

Antwort: 2

4. Dezember


Blick aus dem Flugzeug auf die GeoRoute Ruhr. Welche Geotope liegen im Bildausschnitt?

  1. Geologische Wand Kampmannbrücke und Profil Lewacker Straße
  2. Steinbruch Kassenberg und Steinbruch Mitzwinkel
  3. Kaisberg und Aufschluss Schiffswinkel
Foto: GeoPark Ruhrgebiet
Foto: GeoPark Ruhrgebiet

Antwort:2

3. Dezember


Die Dechenhöhle in Iserlohn hat in diesem Jahr einen runden Geburtstag gefeiert. Wann ist die Höhle von Gleisbauarbeitern entdeckt worden?

  1. vor 50 Jahren
  2. vor 100 Jahren
  3. vor 150 Jahren
Foto: Betriebsführung Dechenhöhle
Foto: Betriebsführung Dechenhöhle

Antwort: 3

2. Dezember


Fossil eines Schuppenbaums (Lepidodendron): Er wurde als Fossil des Jahres 2018 ausgezeichnet. Wie kommt die Schuppenstruktur auf der Rinde zustande?

  1. durch Abdrücke von Fischhaut (die Bäume standen zum größten Teil unter Wasser)
  2. durch schuppiges Wachstum der Rinde
  3. durch die Blattnarben abgefallener Blätter
Foto: GeoPark Ruhrgebiet
Foto: GeoPark Ruhrgebiet

Antwort: 3

1. Dezember


Diese Spinne lebt unter Tage im Bergwerk Graf Wittekind. Um was für eine Art von Spinne handelt es sich?

  1. Große Höhlenspinne
  2. Kleine Kohlenspinne
  3. Syburger Stollenspinne
Foto: GeoPark Ruhrgebiet
Foto: GeoPark Ruhrgebiet

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Antwort: 1