Adventskalender 2019

Wir hoffen, es hat Ihnen Spaß gemacht und wünschen ein schönes neues Jahr! Die Gewinner haben wir bereits benachhrichtigt. Hier finden Sie nun die richtigen Antworten zu den Quizfragen.

24. Dezember


Auf der Halde Rheinpreußen in Moers steht als Landmarke das Modell einer Grubenlampe, eines so genannten Geleuchts. Um welche Art von Grubenlampe handelt es sich dabei?

  1. um einen so genannten „Frosch“
  2. um eine Davy-Sicherheitslampe
  3. um eine Karbidlampe

Antwort: 2

23. Dezember

 
Der Steinbruch Dünkelberg im Muttental hat in diesem Jahr eine neue Infotafel bekommen. Was wurde in diesem Steinbruch gewonnen?

  1. Steinkohle im Tagebau
  2. Sandstein für den Bau der Zeche Nachtigall
  3. Tonstein für die Ziegelproduktion

 

 

Foto: M. Peters

Antwort: 3

22. Dezember

 

Von welchen Tieren stammen diese Knochen, die in der Heinrichshöhle in Hemer ausgestellt sind?

  1. Bären
  2. Walfische
  3. Saurier

 

 

Antwort: 1

21. Dezember

 

Worum handelt es sich bei diesem Fossil aus den kreidezeitlichen Schichten in Fröndenberg-Bausenhagen?

  1. um den Nasenknorpel eines Schwimmsauriers (Plesiosaurus)
  2. um das Gehäuse eines Nautiliden (Cymatoceras)       
  3. um das Gehäuse einer Riesenschnecke (Achatina)
Foto: W. Dertmann

Antwort: 2

20. Dezember

 

Zwei Ablagerungen aus dem Tertiär: Die hellen Walsumer Sande, die besonders als Reitplatzsand Verwendung finden und die jüngeren dunklen Ratinger Tone. Warum liegen sie hier nebeneinander und nicht übereinander?

  1. Weil hier ein Bergsenkungsgebiet ist und die Absenkung später mit dem Ton verfüllt wurde.
  2. Weil die Schichten nach ihrer Ablagerung gefaltet wurden.
  3. Weil hier die Drevenacker Störung verläuft, die auch nach der Ablagerung der Schichten noch aktiv war.
Foto: A. Lenz

Antwort: 3

19. Dezember

 

Dieser Turm steht auf einer eiszeitlichen Stauch-Endmoräne. Um welchen Berg handelt es sich dabei?

  1. um den Stimberg in Oer-Erkenschwick
  2. um den Hülser Berg in Krefeld-Hüls
  3. um den Tippelsberg in Bochum

 

 

 

Antwort: 2

18. Dezember


Dieses Foto zeigt eine Doline, in die von langsam fließendem Wasser Sedimente eingetragen und geschichtet abgelagert wurden. Wie entstehen Dolinen NICHT?

  1. durch oberflächennahen Bergbau auf Kalkstein
  2. durch das Einstürzen unterirdischer Hohlräume im Karstgestein
  3. durch Lösungsvorgänge im Karstgestein
Foto: M. Piecha

Antwort: 1

17. Dezember

 

Diese nur wenige Zentimeter großen Strukturen wurden in einer Sandgrube mit Halterner Sanden in Dorsten gefunden. Wie sind sie entstanden?

  1. Durch das Muster in den Reifen der LKWs, die in dieser Sandgrube verkehren.
  2. Wo über dem Sand ein kleiner Kiesel lag, wurde die Sandschicht vor der Abtragung geschützt.
  3. Bei den Strukturen handelt es sich um kleine Tropfsteine (Stalagmiten), welche vereinzelte Kiesel aus dem Untergrund herausgedrückt haben.

 

 

Foto: A. Lenz

Antwort: 2

16. Dezember

 

Hier im Hespertal strömt Grubenwasser aus, welches durch Eisenmineralien stark rot gefärbt ist. Was können ebenfalls typische Inhaltsstoffe von Grubenwasser im Ruhrgebiet sein?

  1. Algen und Exkremente
  2. Gold und Silber
  3. Salz und Schwefel

 

 

Foto: E. Käbisch

Antwort: 3

15. Dezember

 

Dieser imposante Felsen steht am Stadthafen in Gelsenkirchen. Er ist jedoch nicht Bestandteil des Geotopkatasers. Warum nicht?

  1. Es handelt sich dabei zwar um den größten Findling, der im Ruhrgebiet zu finden ist, er wurde jedoch ursprünglich im Münsterland bei Holtwick gefunden und ist daher kein Geotop. 
  2. Der Fels ist eine Skulptur des Berliner Künstlers Olaf Nicolai und damit eine unnatürliche Naturerscheinung.
  3. Der 12 m hohe Härtling aus der Kreidzeit musste leider der Erweiterung des benachbarten Ölhafens weichen. Er wurde im Herbst des Jahres 2019 gesprengt und damit auch aus dem Geotopkataster herausgenommen. 

 

 

Foto: M. Piecha

Antwort: 2

14. Dezember

 

Das Bergbau-Museum Bochum hat nach einer längeren Umbauphase in diesem Jahr neu eröffnet und zeigt seit Juli seine neu konzipierte Dauerausstellung zu den Themen Steinkohle, Bergbau, Bodenschätze und Kunst. Wann und wie nahm es seinen Ausgang?

  1. In den 1860er Jahren wurde von der Berggewerkschaftskasse eine Ausstellung von Bergbauutensilien zu Ausbildungszwecken eingerichtet.
  2. Das Bergbaumuseum wurde ursprünglich auf dem Gelände der Dortmunder Zeche Germania eingerichtet und dort betrieben, bis diese 1929 ihren Betrieb aufgab. Danach wurde das Museum samt Förderturm nach Bochum verlegt.
  3. Das Anschauungsbergwerk wurde 1943 als Luftschutzbunker angelegt. Nach dem Krieg wurde um denselben herum das Museum ausgebaut.

 

 

Antwort: 1

13. Dezember


Ein Bild aus einem anderen Geopark, dem Saarte-GeoPark in Estland. Zu sehen ist der Kaali-Meteoritenkrater. Wann schlug der 400-10.000 t schwere Eisenmeteorit dort ein?

  1. vor 4000 Jahren
  2. vor 40.000 Jahren
  3. vor 400.000 Jahren

Antwort: 1

12. Dezember

Was wurde hier im vergangenen April enthüllt?

  1. eine Tafel zur Auszeichnung des Geologischen Garten Bochum als „Internationales Geotop“
  2. eine Tafel zur Auszeichnung der Kluterthöhle als „Nationales Naturmonument“
  3. eine Tafel zur Auszeichung des Ruhrtals als „UNESCO-Bioshärenreservat“

Antwort: 2

11. Dezember


Die Gehäuse von Foraminiferen sind weniger als einen Millimeter groß und so nur unter dem Mikroskop erkennbar. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der relativen Datierung von Gesteinsschichten. Was trifft auf sie zu

  1. es handelt sich um Vertreter der Schnecken
  2. es handelt sich um Einzeller
  3. es handelt sich um Pflanzen

 

 

Foto: GD NRW

Antwort: 2

10. Dezember

 

Der Teufelsstein in Schermbeck-Malberg ist kein Findling. Warum nicht?

  1. Er wurde nicht gefunden, sondern man hat aufgrund einer heimischen Sage intensiv nach dem durch Teufelskrallen gekennzeichneten Stein gesucht, ihn im ausgehenden Mittelalter ausgegraben und hier aufgestellt.
  2. Findlinge bestehen stets aus magmatischen Gesteinen, wie Granit oder Gneis. Dies ist jedoch ein Sandstein.
  3. Er kam nicht mit dem von Norden vordringenden Inlandeis nach Schermbeck, sondern stammt aus der rheinischen Bucht und wurde mit einer Eisscholle auf dem Rhein transportiert.

 

 

Antwort: 3

9. Dezember


Welches Geotop ist auf diesem Luftbild zu sehen?

  1. Pastoratsberg in Essen-Werden
  2. Isenberg bei Hattingen
  3. Pater und Nonne bei Iserlohn-Letmathe

Antwort: 2

8. Dezember


Der Schulmeister-Steinbruch am Syberg in Dortmund. Wie ist er zu seinem Namen gekommen?

  1. Im frühen 20. Jahrhundert durften hier die ortsansässigen Lehrer durch Bruchsteingewinnung und Ziegelbrennerei ihr schmales Gehalt aufbessern.
  2. Der Steinbruch beinhaltete um die Jahrhundertwende eine Felsnase, die dem Riechorgan des charismatischen Oberstudienrats Eduard Kleinkötter so ähnlich sah, dass der Steinbruch nach ihm benannt wurde.
  3. In diesem Steinbruch fand Mitte des 20. Jahrhunderts der Lehrer Friedrich Freudenberg auf einer Exkursion mit seinen Schülern die ältesten geflügelten Insekten der Welt.

 

 

Antwort: 1

7. Dezember


Dieses Bergwerk in Rheinberg ist das einzige aktive Bergwerk im GeoPark Ruhrgebiet. Was wird dort gefördert?

  1. Anthrazit
  2. Steinsalz
  3. Kalkstein

 

 

Foto: E. Käbisch

Antwort: 2

6. Dezember

 
Beim Bodenaktionstag in Dortmund wurde das folgende Bodenprofil aufgegraben. Was ist zu sehen?

  1. ein flachgründiger Boden auf Kalkstein: Rendzina
  2. ein Ackerboden: Braunerde-Pseudogley aus Löss.
  3. ein typischer Stadtboden, in dem Anteile von Bauschutt erkennbar sind

 

 

Antwort: 2

5. Dezember


Dieses Foto stammt von der Dinosaurier-Ausstellung, die im vergangenen Sommer in Bochum zu Gast war. Wie viele Sauropsida (Sauropsiden) sind auf diesem Bild zu sehen

  1. 1
  2. 3
  3. 4

 

 

Antwort: 3

4. Dezember


Heute ist Barbaratag. Hier eine Barbarastatue im Stollen der Zeche Wald II in der Haard, wo Mitte des 19. Jahrhunderts Torf (fälschlicherweise als „Braunkohle“ bezeichet) abgebaut wurde. Warum ist Barbara die Schutzheilige der Bergleute und Geologen?

  1. weil sie gesteinigt wurde
  2. weil Felsen ihr auf der Flucht vor ihrem Vater Schutz gewährten
  3. weil sie in der Steinheilkunde äußerst bewandert war

Antwort:2

3. Dezember


Derartige Gebilde findet man an vielen Stellen des Stock- und Scherenberger Erbstollens. Worum handelt es sich?

  1. Um Eisensinter, ein eisenhaltiges weiches Material, welches sich in Form von Tropfsteinen an der Stollendecke abgelagert hat.
  2. Um Phytosinter, Tropfsteine aus Kalkstein, die durch den Bewuchs von Algen auffällige Färbungen aufweisen.
  3. Um Chiroptosinter, umgangssprachlich Fledermauskot, dessen orange Bestandteile auf den Verzehr von Kürbissen zurückzuführen sind.

 

 

Antwort: 1

2. Dezember


Hier sind heutige Vertreter eine Pflanzengruppe zu sehen, zu der auch die Schuppen- und Siegelbäume der Steinkohlezeit gehörten. Worum handelt es sich?

  1. um Bärlapp
  2. um einen Kalamiten
  3. um Torfmoos

Antwort: 1

1. Dezember


Der 83 m hohe Mechtenberg im Norden von Essen ist ein natürlicher Berg inmitten vieler Bergehalden. Wie ist er entstanden?

  1. Durch einen Salzstock aus der Zechstein-Zeit, der sich durch das Steinkohlengebirge hindurch aufgewölbt hat.
  2. Durch einen Härtling im Steinkohlengebirge, das stark inkohlte und daher besonders widerstandsfähige Flöz Walburga.
  3. Durch Schotterterrassen der Ruhr, die vor der Saale-Vereisung abgelagert wurden und von der Erosion verschont blieben.

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Antwort: 3